ERASM Treffen, Archives de
Anwesend :
E. Baur, (Staatsarchiv Bâle-Ville), L. Brasseur (Illkirch-Graffenstaden), Cl. Contini
(Forbach), T. Deprez (Metz), F. Edel (Turckheim), A. Eichenlaub (AD 68), C.
Gorka (Kreisarchiv Ortenaukreis), Ch. Heider
(Région Alsace), B. Jordan (Strasbourg), O. Jurbert (DRAC Alsace), G. Kientz
(Sélestat), F. Lichtlé (Colmar), M. Martin (Landau), E. Michelon (Mulhouse), S.
Niobé (St-Louis), L. Perry (Strasbourg), M. Penlaë (Nancy), D. Peter (Nancy),
U. Scherb (Kehl), J. Sturm (Kreisarchiv Schwarzwald-Baar-Kreis), M. Traband
(Haguenau), G. Velot (Sarrebourg), J. Zwicker (Staatsarchiv Bâle-Ville).
Entschuldigt :
H. Bachman (AD 68), E. Bange (Luxembourg), I. Becker (Sarrebruck), D. Bouvier
(Ste-Marie-aux-Mines), E. O. Bräunche (Karlsruhe), R. Brischle (Offenbourg), U.
Ecker (Fribourg/Br), J.-L. Eichenlaub (AD 68), U. Fahrer (Breisach/Rhein), M.-A.
Glessgen (AD 67), J. Kreutz (Ladenburg), B. Meyer (Rixheim), G. Oswald
(Molsheim), C. Vogel (CGFPT 67).
Einführung durch den
stellvertretenden Generaldirektor und Kulturreferent.
Der stellvetretende
Generaldirektor und Kulturreferent stellt das neue Gebaüde vor, erwähnt den
Umzug und die Verdopplung des Archivpersonnals (2)! Alle Regionsarchive sind in der Maison de
Generalversammlung
Daniel Peter dankt dem
stellvetretenden Generaldirektor und unserer Kollegin Christine Heider für
Ihren Empfang und erinnert an die Thematik des Tages : Ahnenforscher :
Glück oder Plage für die Archive ? Zwei Gäste befinden sich unter den
Anwesenden um eine zusätzliche Meinung zu der der Archive zu äussern. In
Abwesenheit der Sekretärin L. Perry, die später kommen wird, bittet er M.
Penlaë das Protokoll aufzunehmen.
Der Präsident schlägt den
Anwesenden drei neue Mitglieder aufzuhehmen. Es sind: Thierry Deprez, Stellverteter der Stadtarchivarin von Metz,
Odile Jurbert, Archivarin der DRAC Alsace, und Esther Baur, die die Stelle Josef
Zwicker als Leiterin des Staatsarchivs Basel-Stadt Ende Oktober übernehmen
wird. Die Aufnahme wird einstimmig angenommen.
Der
Präsident stellt die Internetseite des Vereins ; die er aufgebaut hat, vor
und lädt die Mitglieder ein Vorschläge für dessen Entwicklung zu machen.
Er
erinnert auch daran wie wichtig es ist für die praktische Tagesorganisation
seine An-oder Abwesenheit bei Tagungen zu melden desto mehr, dass die
Einladungen ziemlich früh und über Mail ankommen.
Der
Präsident erwähnt die Austellung zum 100.jährigen des Bahnhofs von Sarrebourg.
Er schlägt diese Stadt für nächste Treffen vor (16. Mai 2008). Er meldet
ebenso die Kandidatur von Ladenburg (Deutschland) und Colmar für den Herbst. L.
Perry (
Er
teilt mit, dass Josef Zwicker (Basel) in den Ruhestand tritt. Laurence Perry
fügt hinzu, dass die Mitarbeit von Zurückgetretenen nicht nur angenommen ist,
sondern willkommen ist.
Manche Teilnehmer fragen
nach der Liste mit den elektronischen Adressen und ebenso nach den
Veranstaltungen der jeweiligen Dienststellen. Die Gründung eines Forums ist vorgeschlagen.
Gabrielle Velot
(Sarrebourg) fragt nach dem Thema des nächsten Treffesn. Daniel Peter schlägt eine
Idee von D. Bouvier vor : die Onlinestellung von Archiven. Laurence Perry wünscht,
dass eine Debatte über die Tarifikation und eine Vergleichung verschiedener
Experimente in diesem Gebiet. Das Thema wird angenommen.
Thematik
Der
Präsident stellt die zwei Gäste vor : Christian Wolff, conservateur
honoraire von den Archives du Bas-Rhin, und Sekretär des Cercle généalogique
d’Alsace, und Roland Paul, Forscher am Institut für pfälzische Geschichte, Kaiserslautern.
Dann liest er das Mail von D. Bouvier (Val d’Argent) vor, der somit an der
Tagesdebatte teilnimmt. Letzterer erwähnt zuerst das schlechte Verhältnis
zwischen Genealogen und Archivaren. Ahnenforscher sind als anspruchsvoll und verständnislos angesehen. Diese Forderungen sind
hauptsächlich Digitalisierung und Onlinestellung der Akten ; sie gleichen
oft die verschiedenen Dienststellen um die jeweiligen Verspätung der einen oder
der anderen zu unterstreichen. D. Bouvier
sagt aber auch, dass trotz ihrer Fehler, die Genealogen ein Glück darstellen,
da sie Information liefern können und das Grossteil des Leserpublikums sind. D.
Peter erwähnt das Beispiel eines amerikanischen Ahenforschers der einige Tage
zuvor im Lesesaal des Stadtarchivs von Nancy war und sich so über den Empfang
und die Betreuung gefreut hat, dass er sich beim Bürgermeisterkabinett
persönlich bedankte.
Die Debatte fängt mit dem
Referat von Christian Wolff an, der sich vor allem als befangen vorstellt. Obwohl
Ahnenforschung als seine Zusatzwissenschaft von Geschichte gilt, gibt es eine
gewissen Tendenz von aufdringlichen Genealogen dies umzuwerfen. Aber diese Kategorie bildet nicht die das grösste
Teil der Genealogen. Das « erleuchtete » Teil, mit richtiger Erfahrung, greift zu
zusätzlichen Quelle, so wie Militärzählungen oder Notarsakten. Während dem
Anschluss hat die deursche Verwaltung sich bemüht die Kirchenbücher zu sammeln
damit dieBeamten des 3. Reichs die Abwesenheit von jüdischen Ahnen auf fünf
vorigen Generation beweisen konnten. Deswegen die Konzentration der
Kirchenbucher in Elsass-Moselle und, folgend, der Strohm von Leser.
Elsass-Lothringen kannte
oder inizierte eine begeisterte Vorbewegung für Ahnenforschung indem man sich
bemühte Sprach- (Deutsch oder Latein) oder Formhindernisse (Gothisch) zu
überwinden.
Die ungefälligsten erwarten, dass die Archive die Arbeit an ihrer Stelle
machen ; sie sind im Grunde genommen nicht selbstständig wegen mangelder Schriftkundekenntnisse,
in Sache Institutionskenntnisse und
Sonderheiten Elsass-Lothringens.
Zwei Ereignisse führten zu
Änderungen. Erstens hat die Vermehrung der Ahnenforschervereine zur
Verbesserungen der Bildung und Kenntnis der Deontologieregeln erbracht und zu
aktiveren Schritten geführt indem sie nicht mehr von den Archivaren erwarten. Dazu brachte ihnen die Verfilmung der
Kirchenbücher und Standesamtregister eine grössere Autonomie für den Nachdruck
der Akten undbefriedigte sie so ihr eigenes Archiv zu bilden und zu Hause zu
arbeiten. Die Eröfnung des
Mikrofilmlesesaals der Archives départementales du Bas-Rhin erscheint als
charakterisches Beispiel für die Erhöhung der Besucherfrequenz. So bildeten sie
eine entscheidende Rolle für die Vergrösserung des Saals und weiterführend zur
Vermehrung on Arbeitsstellen.
Diese Entwicklung began in
den 70. und endete im Jahre 2000; sie führt weiter wegen der Digitalisierung
und Onlinestellung der Akten, was heutzutage in den meisten Archives
départementales geschieht.
Die Verhältnisse zwischen
Archivaren und Genealogen haben sich auch entwickelt. Am Anfang des
Ahnenforscherdrangs sahen die Archivare die Genealogen mit einer gewissen
Herablassung. Dies erklärte sich durch übertriebene Gesuche Letzterer, ihren
wenige Sorgfalt für die Originaldokumente
oder ihrer übertriebenen Öffnungszeitenforderungen.
So kam es zur Bildung zweier Ahnenforscherkategorien :
- die perfekten Beotanier,
wahrscheinlich die Mehrheit ;
- die anderen, die das
Wenigste kannten und sich ziemlich schnell helfen konnten.
Aber, ab den 90. hat die
EDV die Gewohnheiten geändert. Manche
Personen wünschten sich ihre Ahnenforschung ausführlich auf dem Internet zu
machen. Wie nochmehr bietet der cercle généalogique d’Alsace die systematischen
Aufnahmen online an. Die Archivare sind erleichtert. Dazu melden einige
Ahnenforscher die vergessenen Kirchenbücher in den kleinen Gemeinden und helfen
somit die Sammlung der Archives départementales zu vollständigen. Durch
Dienstaustausch kommt es somit zu einem gewissen Modus vivendi, der die
Beziehungen zwischen Archivare und Genealogen verbessert.
Eine kleine Anzahl
Ahnenforscher (10-15 %), die ihr Horizont erweitert, wird zum Historiker und wirkt
in historischen Vereinen.
Roland Paul ist der selben
Meinung wie Christian Wolff, unterstreicht aber, dass der deutsche Kontext
anders ist haptsächlich wegen der starken pfälsischen Auswanderung, deren
Kartei eine sehr reiche Quelle bedeutet (75 % der Leser des Instituts sind
Ahnenforscher, darunter 50 % aus den Vereinigten Staaten). Indem sie ihre
Quellen kreuzen, können Ahnenforscher zusätzliche Informationen vorbringen, was
zu besseren Beziehungen führt.
Herr
Martin (Landau) fügt hinzu, dass während des III. Reichs, ein Institut, dass
sich ausführlich mit Auswanderung bemühte, gegründet wurde. J. Zwicker (Basel) sagt, dass indem sie ein Lobby
bilden, die Genealogen ein Trumpf für
die Archive sind. Sie stellen die Fragen, die man proportionnel, mit allen
Lesern hat, das heisst die Verwaltung des Anfragenstroms. Dazu und ganz wiedersprüchlich,
beschweren sich die Genealogenvereine, dass die Dienste der Archive nicht immer
ganz frei sind obwohl sie sich ihre Leistungen bezahlen lassen. In der Schweiz
ist der Zutritt im Prinzip frei. D. Peter erklärt, dass die Notare das selbe
machen, aber dass ihre Motive amtlich sind.
Christian
Wolff fügt hinzu, dass nach einer gewissen Arbeitszit, meistens wenn Datum-
oder Namenelemente nicht genau sind, die
Archives départementales du Bas-Rhin ihre Forschungen berechnen. T.
Deprez gibt an, dass in Metz, die Suche nicht gemacht wird wenn die Angaben zu
ungenau sind. In Nancy wird keine Ahneforschung gemacht, ausser einigen
Ausnahmen für gewisse aus dem Fernen kommenden Anfragen und nach ganz
subjektiven Kriterien (z. B., Neukaledonien, Australien). Im Stadtarchiv
in Strassburg liegen Amtsregister, die weniger als 100 Jahre alt sind,
vor ; so sind manche stellvertretende Standesamtbeamte und vergeben gratis
Aktenkopien : der angebotene Dienst muss gemacht werden. Im Stadtarchiv Saarburg wurde ein Stundenpreis
einfeführt (14,20 €). In den kleinen Gemeinden wo die Gewählten den Beamten
näher stehen als in den grossen, kommt es manchmal zum Druck damit das Personal
Forschungen macht, die mehr oder weniger berechtigt sind.
Die Übersetzung von Akten
kann nur durch beeidete Archivare gemacht werden, weil es um die
Authentifizierung von Akten geht. In
Zum
Schluss meinen die Teilnehmer, dass das heutige Ahnenforscherpublikum mehr eine
gute Sache für die Archive sei, aber es muss eingeschränkt und gebildet werden.
Man muss die Regeln setzen und sie anwenden.
Nach
der Besichtigung der Archivmagazine der Région und der Entdeckung einiger
archivalischen Schätze unter der Leitung von Christine Heider und das
Mittagessen im Amtsrestaurant, besichtigen die Teilnehmer die
elässiche Bibliothek des Crédit Mutuel, eine schöne Institution in einem sehr
angenehmen Rahmen, die mehr als keinen Kollegen träumen lies!
M.
Penlaë
AM
Nancy
Übersetzung :
D. Peter